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Kabelschrott – die Kupferminen der Zukunft?

Es begann vor über 160 Jahren. Im England des Jahres 1837 wurde die erste gewerblich genutzte Telegrafenleitung entlang einer Schienenstrecke eingerichtet. In den 1850er-Jahren entdeckten und entwickelten Ingenieure wie Werner von Siemens, Charles Wheatstone oder Søren Hjorth das dynamoelektrische Prinzip. Damit wurde die Grundlage für den Bau von Generatoren zur Stromerzeugung wie auch von Elektromotoren geschaffen. So begann die Elektrifizierung der Menschheit. Nach und nach wurde zuerst in den Großstädten die Straßenbeleuchtung von Gas auf Strom umgestellt. Die ersten elektrischen Straßenbahnen fuhren durch die Straßen und vor allem das E-Auto sorgte damals für individuelle Mobilität. Der Verbrennungsmotor trat erst später seinen Siegeszug an. In den Wohnhäusern, Werkstätten und Fabriken erstrahlten Glühbirnen.

All diesen Entwicklungen liegt eine Gemeinsamkeit zugrunde. Ohne Kabel, die die elektrische Energie transportieren, wäre dieser grundlegende und enorm wichtige Fortschritt in der technischen Entwicklung der Menschheit nicht möglich gewesen. Seit weit über 100 Jahren werden praktisch überall Kabel zur Übertragung von Strom eingesetzt. Wird dies in das Verhältnis zur Bevölkerungszahl gesetzt, ergibt sich daraus allein in Deutschland eine unglaubliche Menge an Kupfer, aber auch Aluminium und weiteren Metalllegierungen, die für das Recycling früher oder später zur Verfügung stehen. Kabelschrott ist inzwischen die wohl wichtigste Quelle für recyceltes Kupfer geworden. Im Jahr 2015 lag der Anteil an wiedergewonnenem Kupfer bei der Herstellung neuer Produkte aus Kupfer bei 41 %. Bei Aluminium sogar bei über 53 % und beim Rohstahl bei 43,5 %.

Doch was ist Kabelschrott eigentlich?

Eigentlich sind die weitaus meisten Kabel, die als Schrott in die Wiederverwertung gelangen, aus technischer Sicht völlig in Ordnung. Die sorgfältig isolierten Adern eines Kabels behalten ihre Funktionalität im Prinzip auf unbegrenzte Zeit. Allerdings kann etwa die Isolierung selbst brüchig werden oder ihre farbliche Kennzeichnung entspricht nicht mehr den aktuellen Vorschriften. Ebenso können Kabel Bestandteile eine nicht mehr funktionierenden Anlage oder einer Maschine sein. Kabel zur Wiederverwertung fallen in den unterschiedlichsten Bereichen an. Ein großer Teil stammt aus Abbrucharbeiten, aber auch aus dem Recycling elektrotechnischer Geräte. Das was dabei als Schrott anfällt, besitzt unterschiedliche Qualitäten, die dann zum Tragen kommen, wenn es darum geht, Kupferkabel verkaufen zu wollen.

Abgesehen von eher seltenen Kabeln mit Aluminiumkern oder nur Aluminiumadern, sind es vor allem Kupferkabel, die anfallen und deren Zustand die jeweiligen Kupferkabel Preise bestimmen. Hier ergeben sich folgende Qualitätskriterien:

• Kupfer Millberry
• Kupfer Mix, Raff
• Kupferkabel mit 38 % Kupferanteil

Als Millberry wird hoch reines und unverschmutztes Kupfer bezeichnet, frei von Isolationsresten, Farbanhaftungen sowie keinerlei Spuren der Oxidation (Grünspan).
Der Kupfer-Raff ist Altkupfer, wobei dies nicht unbedingt Kabel sein müssen. Kupferrohre, Dachrinnen, Fallrohre oder auch Kupfergeschirr fallen unter diese Kategorie. Dieser Schrott weist meist starke Verunreinigungen auf und ist entsprechend oxidiert.
Kabel mit Isolation besitzen in der Regel einen ungefähren Anteil von 38 % Kupfer. Das Recyclingmaterial Kupferkabel erfordert in der Bearbeitung den höchsten Aufwand, um daraus den Kupferanteil zu gewinnen.

Die Kupferkabel Preise

Der Weltmarkt benötigt Kupfer. Aus diesem Grund bewegt sich der Kupferpreis an den Handelsbörsen seit einiger Zeit stetig nach oben. Die großen Wirtschaftsnationen wie China, die USA, Japan und Europa haben sich weitgehend von der Krise des Jahres 2008 erholt. Dabei kommt fast kein Fertigungsbereich ohne das Halbedelmetall aus. Kupferkabel verkaufen lohnt sich dementsprechend mehr denn je. Die aktuellen Preise liegen für:

• Kupfer Millberry bei 4,65 Euro pro kg
• Kupfer Mix, Raff bei 4,10 Euro pro kg
• Kupferkabel mit 38 % Cu bei 1,20 Euro pro kg

Bei Kupferkabeln erfolgt noch einmal aufgrund der vielen verschiedenen Kabelsorten eine Unterteilung:

• Kupferkabel mit 50 % Cu erbringen 2,10 Euro pro kg
• Kupferkabel mit Stecker erlösen 0,65 Euro pro kg
• Energiekabel mit 70 % Cu sind 2,40 Euro pro kg wert
• Koaxialkabel sind mit 1 Euro pro kg veranschlagt

Alle Preisangaben beziehen sich auf den Stand vom 06. Oktober 2017.

Kupfer Millberry liegt nicht weit weg vom Preis für Neukupfer, das aktuell an der Börse mit 5,70 Euro pro kg gehandelt wird. Immerhin legte Kupfer innerhalb der letzten 12 Monate um fast 34 % zu.

Kupferkabel verkaufen – am besten wie?

Es gibt verschiedene Wege, um Kupfer aus Renovierungsarbeiten oder der Verschrottung von Maschinen und Geräten zu verkaufen. Dabei kommt es auf die Menge an. Ein einfacher Weg ist die Zusendung des Kupfers per Post. Das lohnt sich bis zu einer Menge von 200 kg. Vor allem dann, wenn die Versandmarken von buntmetalle24 kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Darüber liegende Mengen oder regelmäßig anfallender Kupferschrott kann auch abgeholt werden, was durch eine individuelle Vereinbarung organisiert wird.

Kabelschrott – Die Kupferminen Der Zukunft?

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